14.03.08
Aufstand im Zeichen Olympias
2008, seit Jahren verbinden Tibeter und deren Unterstützer Furcht und Hoffnung mit diesem Jahr. 2008 wird die ganze Welt nach China schauen, wenn dort das olympische Grossspektakel abgehalten wird. Schon lange versuchen die chinesischen Behörden deshalb mit besonderer Härte jeden Widerstand in Tibet im Keim zu ersticken, um das eigene Image in der Welt nicht durch unschöne Bilder protestierender Mönche zu beschmutzen. Die Tibeter wissen um das Potential dieser Bilder, sie hoffen, dass die internationale Gemeinschaft gerade 2008 kritischer als sonst mit den chinesischen Machthabern ins Gericht gehen wird und tatsächlich sind nun in Lhasa trotz aller Unterdrückung die schwersten Unruhen seit Jahren ausgebrochen. Eine Chance? Hoffnung auf eine selbstbestimmtere Zukunft oder schliesslich doch die burmesische Lösung?
Verfasst von Stefan am 14.03.08 13:03Technorati Tags: China | Tibet | Olympia | Olympische Spiele | Lhasa