05.03.08
Ticket nach Washington
Während man wohl sagen kann, dass die Präsidentschaftswahl am letzten Sonntag in Russland letzten Endes noch grosse Auswirkungen auf die Völkergemeinschaft haben wird, spannend war sie jedenfalls sicher nicht. Da bieten die US-Vorwahlen weit mehr Potential als die Kür von Uhm - Med - äh – Medevedeve, whatever.
Nachdem Obama einerseits immer mehr zum Popstar avanciert, gelingt es Hillary Clinton wie einst ihrem Mann als “Comeback Kid” nach New Hampshire nun auch in Ohio gegen Obamas “Momentum” zu triumphieren. Wieder einmal dreht sich der Ton in der Medienberichterstattung, die in der letzten Zeit nur noch Clintons Absturz zu beobachten schien.
Wieder einmal ist die Entscheidung bei den Demokraten vertagt, wer gegen John McCain antritt, mindestens bis zur Vorwahl am 22. April in Pennsylvania, möglicherweise aber auch bis zur grossen Stunde der “Superdelegierten” beim Nominierungsparteitag im August.
Hillary prescht nun vor und schlägt das vor, was sich so viele Demokraten wünschen: Ein gemeinsames Ticket mit Obama. Die Wähler sollten enscheiden, wer an der Spitze stehen solle. Sie sieht sich freilich nach der Vorwahl in Ohio selbst dort stehen. – Irgendwie auch schwer vorstellbar: Die ehemalige First Lady als Vize unter Obama.
Technorati Tags: US-Vorwahl | Clinton | Obama | Medwedew
“Ein gemeinsames Ticket mit Obama. Die Wähler sollten enscheiden, wer an der Spitze stehen solle. Sie sieht sich freilich nach der Vorwahl in Ohio selbst dort stehen.”
Hillary Clinton will Barack Obama zu ihrem Haus Neger erklaeren. Er darf ihr schoen servieren und ab und an mal auf dem Sofa sitzen.
Posted by: Juan Moment am 11.03.08 05:12