03.11.05
Führungsstil in der neuen SPD
Es soll “kämpferisch, munter und in einem kameradschaftlichen Miteinander zugehen”, sagt der Matthias Platzeck. Das klingt schön. Wie bei einem Motivationsseminar oder der Planung einer BigBrother-Staffel. Es klingt vor allem viel besser als: “Glauben sie nicht, dass wir es in absehbarer Zeit schaffen als Partei eine klare Linie zu vertreten.” oder “Es wird ein wenig chaotisch bleiben.” oder “Ich habe keine Ahnung wie ich die Partei in den Griff bekommen soll.” Vor allem aber klingt es nicht nach Führung sondern nach… puh … Koordination. Und nach horizontalen Netzwerken statt vertikaler Hierarchie.
Apropos Netzwerke. Man munkelt, Friedrich Merz sei in den “pacto andino” aufgenommen worden. Die als Reisegesellschaft getarnte politische (Geheim)-Loge der CDU. 1979 von Jungen Unionlern als Männerclub erfunden.
Verfasst von Michael am 03.11.05 13:07