09.08.05
Kurioses
Etwas kurios, wie der gute Herr Ströbele zwischen Bundespräsidialamt und Bundesregierung hin und hergestupst wird, nur um in Erfahrung zu bringen, in welcher Form ihn das Schröder-Dossier als “unsicheren Kantonisten” outet.
Da meldet der Spiegel heute, dem Ströbele lägen zwei Briefe vor. Der vom Bundespräsidialamt, in dem ebendieses feststellt, er müsse schon die Regierung fragen, man hätte nie ein Dossier bestellt (ausdrücklich). Und der von der Regierung, wo sie behauptet, man müsse sich an das Bundespräsidialamt wenden, es sei schließlich eine Auftragsarbeit nach dem Fragenkatalog des Bundespräsidenten gewesen. Huh?
Habe ich noch mal schnell nachgelesen. 9 Juli, Spiegel meldet, dass ein Dossier erstellt wird. 10. Juli, Wunsch des Bundespräsidenten. 13. Juli, Dossier ist abgegeben, nochmal wird auf Bestellung hingewiesen.
Da fragt man sich doch, wo die Information herkommt. Nicht eine Nachrichtenquelle die ich fand hat sich jemals auf einen Sprecher des Bundespräsidialamts bezogen. Zitiert wird immer Regierungssprecher Béla Anda. Ein Schelm?
Verfasst von Michael am 09.08.05 20:20