15.04.05
Lafontaine
Oskar Lafontaine hadert weiter mit dem Austritt aus der SPD. Als ehemaliger Kanzlerkandidat ist das aber auch 'ne harte Nummer. Gleichzeitig hat er klar gemacht, dass ein eventueller Austritt nicht vor den Landtagswahlen in NRW stattfindet.
Deshalb geht Oskar auch nicht auf Wahlkampfveranstaltungen der WASG. Das könnte schließlich zum Rausschmiß führen. Stattdessen hat man es ganz geschickt eingefädelt. Nachdem Oskar eine Einladung zu einer Wahlkampfveranstaltug abgelehnt hatte, wird es eine Initiative von Sozialpfarrern aus NRW geben, auf deren Veranstaltung Lafontaine dann spricht. Dann hat das eine nichts mit dem anderen zu tun und das andere nichts mit dem einen, auch wenn der eine oder andere Sozialpfarrer für die WASG kandidiert.
Hübsch, oder? Es wird aber der einzige WASG-Auftitt von Lafontaine im Wahlkampf werden.
Quelle: TAZ
Verfasst von Michael am 15.04.05 12:48