28.02.05
Irgendwo war eine gute Nachricht versteckt
Das Statistische Bundesamt hat heute die neuen Zahlen zur Staatsverschuldung herausgegeben.
1,4 Billionen Euro. Klingt niedlich, oder 1400 Milliarden. Klingt nicht mehr so niedlich. Und 1.4 Millionen Millionen auch nicht. Ganz schlimm ist es ausgeschrieben: 1 400 000 000 000 Euro. Mhm. Sieht doch nicht so schlimm aus.
Ich will jetzt nicht mit so einem Beispiel wie “davon koennte man so und so viel Monate die Weltbevölkerung ernähren” anfangen, aber es lässt sich leicht ausrechnen, dass wenn in jedem 7. Ei ein Incredibles-Held ist, jeder Mensch auf dieser Erde morgen schon 67 Figuren auf seinen Kaminsims stellen könnte.
Die gute Nachricht liegt irgendwo ganz unten begraben. Bei den Kommunen nämlich. Während der Bund 41 Milliarden neue Schulden gemacht hat und die Länder 28 Milliarden, haben die Kommunen mal gezeigt, dass ein ausgeglichener Haushalt durchaus möglich ist. Plus-Minus Null. Letztes Jahr waren es noch 1,6 Milliarden Schulden. Auch die Länder haben sich verbessert. Bei denen waren es letztes Jahr noch 30,2 Millarden. Nachgelassen hat nur der Bund, in 2003 “nur” 40,7. Das endgültige Ergebnis gibts aber erst im Juni.
Weitere Infos dazu, und das finde ich besonders schön, gibt es laut Statistischem Bundesamt bei:
Christian Kickner, unter der grossartigen e-mail adresse:
Verfasst von Michael am 28.02.05 18:23Tja… Und wie viel das nächstes Jahr erstmal sind, jetzt wo die Kommunen jedes geh- und Sehbehinderte Kind im Pensionsalter arbeitsfähig schreiben, damit der Bund die Zeche per Hartz-Nachzahlung löhnt.
Posted by: Philip am 01.03.05 22:23