27.02.05
Söder dreht jetzt völlig durch

Markus Söder hat heute in der BamS (die druckt auch alles) seine Meinung wiefolgt kund getan: Mein Kanzler sei indirekt für jedes Verbrechen an einem Kind mitverantwortlich. Die Bundesregierung gehöre zum “Kartell der Schuldigen”, da sie sich “effektiven Maßnahmen zum Schutz vor Kapitalstraftätern verweigert.”
Lieber Herr Söder. Zur Lektüre empfehlen wir Ihnen die “Kleine Politische Ethik”, kostenfrei erhältlich bei der Bundeszentrale für politische Bildung.
Sie bekommen dafür aber gerne eine Nominierung zum “Rührbesen des Monats”. Und hey. Sie wären der erste Preisträger…
Nachtrag: Man möchte laut auflachen. Heute abend um 21 Uhr auf Phoenix ist Markus Söder eingeladen, um im Kontext der Visa-Affäre über die Frage “Wie weit geht politische Verantwortung” zu diskutieren. Was'n Knüller.
Nachtrag II: Egostreichelnderweise ist dieser Beitrag von der News Frankfurt gedruckt worden. Hier (PDF).
Verfasst von Michael am 27.02.05 20:13Ja, als ich die Meldung gelesen habe, ist mir auch erstmal die Luft weggeblieben. Hilft nix, die Tasten bleiben mir auch weg.
Posted by: Sebastian am 27.02.05 20:27Wie wäre es mit folgendem Slogan zur Werbung für diesen Mann:
SÖDER - Redet Schwachsinn, damit Edmund Stoiber es nicht tun muss!
Ist das Loyalität oder war der schon immer so?
Sagt mal, wen wundert's? Das ist doch Standard Operating Procedure der Rechten. Ganz egal was passiert, die Linke (hah! was für linke eigentlich?) ist schuld.
Die diversen CSU-Generale der letzten Jahrzehnte haben da gut Übung gesammelt.
Posted by: TH am 27.02.05 21:20Übrigens, was soll der Rührbesen? Ist das eine hessische Spezialität?
Posted by: TH am 27.02.05 22:34aempf. rührbesen. 'ne, hat nix mit hessen zu tun. aber ich dachte, es ist - kuechentechnisch gesehen - ein sehr geeignetes instrument, wenn man versucht in der öffentlichen meinung herumzuquirlen und wessen Sentiment auch immer damit zu berühren. bei der gängigen vielfalt an kuechengeräten könnte man gleich eine ganze latte monatlicher preise verleihen. kuehlschrank des monats ist auch gut.
Posted by: michael am 27.02.05 22:52Au ja. Rührbesen für Verquastheit, Kühlschrank für bräsige Coolness und noch etwas für absolute Überflüssigkeit - vielleicht ein Lachsmesser? Ein Olivenentsteiner? Ein Eierköpfer?
Posted by: lambach am 28.02.05 05:53Fischentschupper. Und Danke für die Aufklärung
Posted by: TH am 28.02.05 11:34Eine sehr aufschlussreiche Analyse des Söder-Komplexes, vielmehr ein Leitfaden zum Berufsbild “Politiker” bietet dazu die “Süddeutsche” unter:
http://www.sueddeutsche.de/,tt4l5/deutschland/artikel/39/45993/
Vielleicht sollte die Bundeszentrale für politische Bildung vor der Bundestagswahl dazu eine Broschüre frei an alle Haushalte versenden?
Markus Söder heuchelt und mobbt am Anschlag - Intellekt überflüssig.
1.) Mit dem Spruch “Stoiber, mein Captain Future” verhalf er sich ins Amt.
2.) Er wird als Speichellecker von Stoiber bezeichnet.
3.) Ihm eilt aus den eigenen Reihen der Reim “Blöd, blöder, Söder” nach
4.) Er gilt als Phrasendrescher, dem Höness in der Sendung “Christiansen” die Grenzen aufgezeigt hat, was bei Söder schmerzverzerrtes Gesicht, weit aufgerissenen Mund und verkrampfte Körperhaltung auslöste.
5.) Sein Zitat “Ich war, bin und bleibe Stoiberianer” ist keine Treueschwur, sondern heisst übersetzt “Ich will Generalsekretär bleiben”.
6.) Mit seinem Zitat “Es gibt nur eine Partei die die CSU besiegen kann und das ist die CSU” unterstellt er seiner Partei gefährliche Unfähigkeit.
7.) Er trat als intensivster Mobber der Stoiberkritikerin Pauli in Erscheinung, scheiterte aber schwerst und zeigte dabei, dass er auch schon das Entschuldigen verlernt hat.
8.) Er verglich Pauli mit Tatjana Gsell, wohl um dem Reim “Blöd, blöder, Söder” gerecht zu werden.
9.) Beim Mobben wirft er anderen meist das vor, an was er selbst leidet: verzerrte Wahrnehmung, steht mit seiner Meinung isoliert da, Selbsttäuschung …
10.) Die von anonymen CSU-Vorstandsmitgliedern rein auf Rufschädigung abzielenden Stories, z. B. über Seehofer, wurden von Söder an die Medien getragen.
11.) Jetzt schlägt er auf alle und alles drauf, in dem Glauben, er könnte damit seinen wackligen Stuhl retten.