20.02.05
Hochrechnungen
| ARD 21:00 Uhr | ZDF 21:58 Uhr | |
| SPD | 38,5% (28) | 38,5% (28) |
| CDU | 40,2% (30) | 40,1% (30) |
| Grüne | 6,3% (4) | 6,1% (4) |
| FDP | 6,7% (5) | 6,7% (5) |
| SSW | 3,6% (2) | 3,8% (2) |
| Sonstige | 4,7% (0) | 4,8% (0) |
Zu beachten: der SSW ist von der 5%-Hürde ausgenommen.
18:00 Uhr: Angesichts der steigenden Umfragwerte für “He!de” eine Überraschung.
18:18 Uhr: Änderungen im Zehtelbereich. Bemerkenswerte Stabilität der Ergebnisse, gleichzeitig nähern sich die beiden Sender aneinander an.
18:38 Uhr: CDU legt einen halben Prozentpunkt zu. In der gegenwärtigen Konstellation kann dies für eine schwarz-gelbe Mehrheit entscheidend sein. In der ZDF-Hochrechnung kommen CDU und FDP damit auf 35 der 69 Sitze, bei der ARD sind es nur 34. Sollten es nur 34 werden, kommt alles auf die SSW mit ihren zwei Sitzen an. Diese hatte vor der Wahl angekündigt, gegebenenfalls eine rot-grüne Regierung zu tolerieren.
19:02 Uhr: Keine Änderungen. Das ZDF gibt Schwarz-Geld weiterhin den entscheidenden Sitz.
19:29 Uhr: Kleine Verluste bei Grünen und FDP geben CDU den entscheidenden Sitz in beiden Hochrechnungen.
19:57 Uhr: Mittlerweile kaum noch Veränderungen. Die FDP ist zwar nur knapp vor den Grünen, wird aber vermutlich einen Sitz mehr erhalten. Wenn dies so geschieht, reicht es für Schwarz-Gelb.
21:00 Uhr: Keine Veränderungen mehr. Die vorläufigen Zahlen des Landeswahlleiters weichen noch etwas von den ARD-Zahlen ab, aber ergeben wohl keine andere Sitzverteilung.
00:03 Uhr: Der Standard in Wien meldet, daß es sich doch nicht ausgeht für CDU/FDP:
Verfasst von lambach am 20.02.05 18:13Nach dem vorläufigen Endergebnis erreichte laut ZDF weder die rot-grüne Koalition noch die CDU/FDP- Opposition eine Mehrheit. Die CDU wurde mit 40,2 Prozent (30 Mandate) stärkste Partei. Die SPD fiel auf 38,7 Prozent (29) zurück. Die FDP kam auf 6,6 Prozent (4), die Grünen auf 6,2 Prozent (4). Der SSW erhielt mit 3,6 Prozent 2 der 69 Mandate.
Wie das ZDF meldete, kommen CDU und FDP gemeinsam auf 34 Sitze, einen weniger als notwendig. SPD, Grüne und der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) stellen gemeinsam 35 Abgeordnete. Damit wäre theoretisch eine Minderheitsregierung der bisherigen rot-grünen Koalition von Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) mit Unterstützung des SSW möglich. (APA/AP/dpa)
Begeistert mich ja nicht grade, das ergebnis.
Posted by: TH am 20.02.05 22:53Begeistert wohl eher die Politikwissenschaftler - denen fehlte es bislang an Daten über die Stabilität einer Tolerierung (außer in Sachsen-Anhalt 1994-2002).
Posted by: lambach am 22.02.05 12:01