16.12.08

Swaffelen gegen Finanzkrise - Worte des Jahres

Wie zu jedem Jahresende verkündete die Gesellschaft für deutsche Sprache vor einigen Tagen das Wort des Jahres. Mit gewohnter Ernsthaftigkeit wurde der Schwere der globalen Krise mit der Wahl des Wortes "Finanzkrise" Rechnung getragen.
Die Niederlande folgten nun nach. Etwas ähnliches erwartete ich von der alten Kaufmannsnation. Hier jedoch wurde per Internet abgestimmt.
Mit deutlichen 57 % setzte sich "Swaffelen" als woord van het jaar durch.
Swaffelen? Die Definition des Van Dale, dem niederländischen Duden, dürfte so manchem Calvinisten die Schamesröte ins Gesicht treiben:

Swaffelen = das männliche Geschlechtsteil schwingen lassen und mutwillig gegen ein Objekt stoßen, u.a. um dadurch jemand anderen oder sich selbst anzumachen.

Offenbar ein Kind von Internetvernetzung und Blogosphäre hatte ein Video fuer Aufsehen gesorgt, indem ein Schüler das Taj Mahal "geswaffelt" hatte. Etliche Nachahmer tauchten auf YouTube auf. Der viel gelesene niederländische Blog GeenStijl nannte den von der Schule Verwiesenen schließlich einen Swaffel-Helden und rief dazu auf für Swaffelen zu stimmen.
Irgendwie schaffen es die Holländer also doch immer wieder dem alten Klischee des lustigen Völkchens alle Ehre zu machen - selbst in Zeiten der Finanzkrise.

Stefan am 16.12.08, 16:14 Kommentare (1) | Trackbacks (0)

15.11.08

Finde den Unterschied - Gehirnjogging für Fortgeschrittene

Ein besonderes Schmankerl für Sodoku-Freunde und andere Liebhaber des Gedächtnistrainings bietet heute die Wikipedia-Foundation an.

Mit entsprechender Konsequenz wird heute in Kleinbloggersdorf verbreitet, dass die Domainweiterleitung von wikipedia.de auf de.wikipedia.org aufgrund einer einstweilige Verfügung des MdB Lutz Heilmann eingestellt werden musste.

Grund hierfür sind verschiedene Anmerkungen zu Lutz Heilmanns Tätigkeiten in der DDR, die ebenjener für nicht hinreichend belegt hält, und die derweil nur noch der Versionsgeschichte des Artikels zu entnehmen sind.

Wie dem auch sei, liebe Freunde des Gedächtnistrainings. Seit heute früh um vier ist der Lutz Heilmann Artikel auf Wikipedia etwa 80 mal editiert worden. Gerade im Moment befindet man sich in einer Hochphase der Diskussion. Etwa alle 3-4 Minuten darf der geneigte Leser eine neue Version des Artikels zur Kenntnis nehmen.

Wer entsprechend häufig den Aktualisieren-Button seines Browsers drückt kann in den kommenden Stunden noch viel Spaß in Form eines grandiosen und lehrreichen "Finde den Unterschied"-Gedächtnisspiels haben. Über den Link zur Versionsgeschichte kann man natürlich die aktuelle und jeweils letzte Version usw. miteinander vergleichen, so dass man ganz in Rätselheft-Manier die Lösung gleich parat hat.

Damit dürfte ich wohl ein ganze neue Variante des Gedächtnistrainings erfunden haben, die man mit nahezu beliebigen Inhalt eigentlich immer spielen kann. Wikipedia bietet schließlich genügend Artikel samt Versionsgeschichten an, damit es dem Rätselfreund ein Leben lang nicht langweilig wird.

Michael am 15.11.08, 14:15 Kommentare (0) | Trackbacks (0)

5.11.08

US-Wahlen

Barack Obama hat gewonnen. Und ich muss zugeben: ich bin ein bisschen neidisch auf die Amerikaner. Das passiert mir immer (und immer mehr) wenn Amerika an die Urnen wandert. Da sieht man die ganze Pracht und demokratische Macht von Direktwahlen. Und man kann gar nicht umhin, sich zu wünschen, selbst in einem präsidentiellen System zu leben.

Natürlich öffnet es Schauspielern, Söhnen und Blendern Tür und Tor. So what? Dafür bietet es einem jedem schlichtweg die wunderschöne Möglichkeit wirklich eine Entscheidung darüber zu treffen, wer regieren soll. Mit allen Emotionen, Aktivitäten und der politischen Mobilisierung, die es mit sich bringt, einen Menschen statt einer abstrakten Organisation wählen zu dürfen. Ganz gleich eben ob es sich um einen Schauspieler, Sohn oder Blender handelt.

Und wenn es entschieden ist, dann ist es entschieden. Ganz anders als etwa im lästigen Hessen. Mit welcher tiefen Ehrlichkeit John McCain gestern-heute den Satz "I wish Godspeed to the man who was my former opponent and will be my president" vorbringen konnte. Das hat mich schwer beeindruckt.

Wer hier mitliest ahnt, dass ich Blender schreibe und Obama meine. Aber da bin ich von der hiesigen politischen Kultur geprägt und deshalb vielleicht ein wenig pessimistisch. In dem Zusammenhang wird mir auch klar, warum ich damals Gerhard Schröder so unbedingt als Kanzler loswerden wollte und Angela Merkel für die weitaus bessere Kanzlerin halte.

In der Ära Schröder wurde letztlich jedes "bittere" Gesetz mit den Sätzen "Wir müssen" und "Wir können nicht anders" begründet. Das sind Schein- und Totschlagargumente und sie sind mithin gelogen. Angela Merkel führt solche Sätze eigentlich nie ins Feld.

Der Punkt ist. Es ist Obamas gutes Recht mit Hoffnung, Wandel und "Ja, wir können" für sich zu werben. Und es ist natürlich das gute Recht der Wähler und eine in der Politik ganz seltene, vielleicht etwas romantische Möglichkeit, Hoffnung, Wandel und "Ja, wir können" zu wählen.

Der Pessimist ist zwar in seiner Meinung berechtigt. Das heisst aber noch lange nicht, dass er auch Recht hat oder behält. Vielleicht kann er es ja, vier oder acht Jahre lang, der Barack Obama. Oder besser: vielleicht können sie es ja, die Amerikaner. Ihr Land verändern, die Welt verändern. Allen Widrigkeiten zum Trotz. An einer eigentümlich neuen Frontier. Ganz im Sinne der Aura des Guten, die Barack Obama so gerne austrahlt.

Das würde in der Tat ein großartiges und hoffnungsvolles Zeichen setzen. Nicht nur für Amerika, sondern für alle Demokratien. Über Gestaltungswillen und vor allen die Möglichkeiten politischen Gestaltens. Wie verkehrt können vier oder acht Jahre der Hoffnung und des Lächelns schon sein. Da kann man nicht anders. Da muss man viel Glück wünschen.

Michael am 5.11.08, 14:42 Kommentare (0) | Trackbacks (0)

OBAMA!

Keine wirklich Überraschung mehr, aber trotzdem was besonderes.

lambach am 5.11.08, 6:08 Kommentare (1) | Trackbacks (0)

3.11.08

Das Heft des Handelns

Man kann es sich unschwer vorstellen, die Freude die sich heute in der Koch’schen CDU breit gemacht hat. Ohne eigenes Dazutun hat der alte Fuchs mal wieder den Hals aus der Schlinge gezogen während sich Andrea Ypsilanti mit ihrem Schlingerkurs ganz offensichtlich übelst verzockt hat.
Doch wie geht es nun weiter im Land der Hessen? Koch könnte natürlich bis zur nächsten regulären Neuwahl noch mehr als drei Jahre geschäftsführend im Amt bleiben. Die Landes-CDU und ihr favorisierter Regierungspartner FDP ziehen jedoch deutlich vernehmbar Neuwahlen vor, gingen sie doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gestärkt aus solchen hervor. Um dazu die Selbstauflösung des Landtages durchzusetzen, bräuchten CDU und FDP jedoch die Unterstüzung von mindestens drei weiteren Abgeordneten im Landtag. Die SPD wird kaum dafür stimmen. Der Wähler würde sie nun schwer abstrafen. Auch die SPD-Abweichler werden kaum dafür stimmen, nähmen sie zumindest ihre Ansage ernst, weiterhin Koch ablösen zu wollen. Außerdem dürften sie kaum mehr auf den SPD-Wahllisten geführt werden. Ein Gang in die Große Koalition hingegen würde die SPD nach den letzten Monaten vollends unglaubwürdig machen. Es erschiene wohl als würde sie sich, um ihre Stimmen zu retten, von der CDU am Nasenring durch die Manege führen lassen.
Wären da noch Linke und Grüne. Blieben die Linken aufrichtig bei Ihrer Position vornehmlich Koch ablösen zu wollen, dürften sie kaum seine absehbare Wiederwahl durch vorzeitige Neuwahlen herbeiführen. Ein Stimmenzuwachs in Neuwahlen wäre ihnen allerdings recht sicher. Möglich hier also, dass da das eigene Hemd mal wieder näher ist als der Rock der Koch-Verhinderung.
Die größten Entscheidungsmöglichkeiten haben nun die Grünen, die sich – ohne sich dessen möglicherweise zu Genüge bewusst zu sein – quasi in einer Win-win-Situation befinden. Ohne eigenen Ansehensverlust könnten sie nun miteinstimmen in die Neuwahlforderungen und sie dürften stimmenmäßig sogar eher vom SPD-Debakel profitieren. Andererseits könnten sie nun auch weit erhobeneren Hauptes den Avancen von CDU und FDP nachgeben, sich für eine Jamaika-Koalition zu öffnen. Immerhin haben sie ihren Part zur Regierungsbildung bisher zuverlässig geleistet und sind schließlich allein am SPD-Chaos gescheitert. Nun könnten sie sich also zum Retter in der hessischen Dauerkrise aufschwingen indem sie auf die Angebote von CDU und FDP eingehen. Täten sie dies aufrichtig, müsste die Auswechslung Kochs als Ministerpräsident allerdings dafür die Grundbedingung sein.
Es ist also mal wieder die Frage, wer wackelt zuerst?

Stefan am 3.11.08, 18:47 Kommentare (3) | Trackbacks (0)
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23.10.08

Das deutsche Internet - in Zukunft nur noch Blödsinn?

Nachdem sich jetzt die Länder-Rundfunkkommission geeinigt hat, bekommen wir einen neuen "Rundfunkänderungsstaatsvertrag". Hinter diesem typisch deutschen Wort verbirgt sich nichts Anderes als eine Kapitulation des Staates vor der Lobby der privaten Anbieter von Informationen.
Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sollen "nicht mehr machen, was sie wollen" (SPON), sondern nur noch das, was die Privaten nicht stört.

Ein wesentlicher Punkt des Vertrags zielt darauf ab, dass die Öffentlich-Rechtlichen zukünftig im Internet einzig das schriftlich veröffentlichen dürfen, was sich auf im Fernsehen ausgestrahlte Sendungen bezieht. Das wiederum macht eine Onlineredaktion quasi überflüssig und kettet die Berichterstattung an ein Medium, das in absehbarer Zeit nur noch musealen Charakter haben wird.

Das ist zumindest die heimliche Hoffnung der Privaten, die sich aus strukturellen Gründen einem auf Qualität fußenden Wettbewerb nicht stellen können. Und obwohl sie es nicht verdient haben, gieren und lechzen sie trotzdem nach den Millionen Klicks, die nicht bei ihnen sondern bei den Öffentlich-Rechtlichen landen.

Wollen wir hoffen, das die Öffentlich-Rechtlichen genügend Schlupflöcher in diesem bürokratischen Monster finden, um in Zukunft weiter unabhängig senden zu können. Vielleicht verschwimmen aber auch die Grenzen zwischen Fernsehen und Internet eh so weit, dass der neu beschlossene Vertrag bald überflüssig sein wird.

Und wenn nicht, wird das Internet sicherlich auch so seinen Weg finden, eine Alternative zu dem gekauften Müll der Privaten anzubieten (Blogs usw.). Schade wär´s aber schon um die Qualität und die Unabhängigkeit einer unübertroffenen öffentlich-rechtlichen Berichterstattung.

Gastblogger_Karol am 23.10.08, 19:24 Kommentare (3) | Trackbacks (0)
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18.10.08

Sodann voran

Ach je. Da müht sich Die Linke so sehr, sich jetzt im Westen vom Bürgerschreck zur wählbaren Alternativen jenseits der SPD zu machen, und dann nominiert sie einen Kandidaten wie Peter Sodann, der in brachialem Krawall-Populismus Sachen sagt wie:

"Sächsische Zeitung: Warum wollen Sie Bundespräsident werden?"
"Sodann: Weil ich gefragt worden bin."

Oder:
"Ich halte das, was wir haben, ja nicht für eine Demokratie."

Na klar, wenn man eh keine Siegchance hat, kann man ja sagen, was man will. Und manche werden das dann für "erfrischend", "ehrlich" und "kein Politikergerede" halten. Und es ist schön, dass Peter Sodann so deutlich seine Überzeugungen vertritt. Dass er aber gerade diese Überzeugungen vertritt, macht ihn völlig ungeeignet für das Amt des Bundespräsidenten, selbst wenn er keine realistische Aussicht hat, jemals nach Schloss Bellevue zu ziehen. Und das hätte sich Die Linke vorher besser mal überlegt. Und ihn nicht gefragt.

lambach am 18.10.08, 10:19 Kommentare (1) | Trackbacks (0)

20.09.08

Konservative von ihrer besten Seite

Sinn und Integrität auf der rechten Seite der Gesellschaft zu finden, ist kein einfaches Unterfangen. Es ist aber auch gleichzeitig kein Wunder, dass diese dort fehlen, wo Atomkraftwerke und Autobahnen vergöttert werden, die Natur mit Gartenzwergen zugeballert wird und das Denken durch immer währendes Arbeiten abgestellt ist.

Auch scheint das Verhältnis zur Demokratie für Konservative schwierig und paradox zu sein: Sie wird verwaltet (siehe Angie und überall dort, wo Bürgerliche re(a)gieren) und als Ausrede benutzt (im Vergleich der Einstellungen zum Georgien- und Kosovokonflikt zu sehen), selten mit Leben ausgefüllt („Im Betrieb hat der Chef das Sagen!“) und zur Not aufgelöst, wenn's ein Übervater so will (siehe die Abstimmung im Reichstag 1933).

Um so mehr hat's mich gefreut, intelligente und erfrischend andere Aussagen aus dem Mund von Fritz Schramma (CDU), des Bürgermeisters von Köln, anlässlich eines Treffens rechtsradikaler Verirrter und Verlorener zu vernehmen: „Diese braunen Biedermänner sind in Wahrheit Brandstifter, Rassisten im bürgerlichen Zwirn, subtile Angstmacher" und „Dieser verfaulten Clique des Eurofaschismus, diesen Haiders und Le Pens und wie sie alle heißen, rufe ich zu: Da ist der Ausgang, da geht's nach Hause!" (Siehe hier)

Zugegeben, ich habe nicht die Ahnung, was in Köln gerade politisch läuft oder in welchen Müllentsorgungsunternehmen der Schramma das Sagen hat, aber solche Aussagen von einem Konservativen zu hören, bessert meine voreingenommene Meinung über Bürgerliche doch ein wenig auf und lässt mich hoffen, dass irgendwann mal Konservative auch wirklich für das Bewahren von Bewahrenswertem stehen werden. Und nicht für Atommüll und Gartenzwerge.

Gastblogger_Karol am 20.09.08, 14:17 Kommentare (1) | Trackbacks (0)
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8.09.08

Kleiner Versuch über die SPD

Von Chaostagen, Niedergang, Intrigen, vom letzten Aufgebot oder der letzten Chance als Volkspartei ist heute über die SPD zu lesen.

Richtig ist soweit: Die Reformer haben in der SPD mit Steinmeier und Müntefering ganz klar die Führung übernommen. Beabsichtigt war das wohl eher nicht, der - zwar überfällige - Rücktritt Becks war nicht vorauszusehen. Richtig ist daher auch: Die Reformer sind zur Führung wie die Jungfrau zum Kinde gelangt.

Viel Positives berichten die Medien heute daher nicht. Obgleich es unter elektoralen Gesichtspunkten eigentlich viel Positives zu berichten gibt. Das Duo aus Steinmeier und Müntefering hat zunächst einmal das Potential bei den nächsten Bundestagswahlen eine elektorale Kathastrophe zu verhindern. Sie sind die beliebtesten Politiker der SPD. Und das wird wichtig sein.

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Michael am 8.09.08, 10:38 Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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7.09.08

Steinmeiers Kanzlerkandidatur

Jetzt kann einem die SPD schon leid tun. Nicht einmal die Nominierung ihres Kanzlerkandidaten bekommt sie ohne interne Krise hin.

Da erfahren Teile der Parteispitze von den Nominierungsplänen aus den Nachrichten. Die Klausurtagung in Potsdam muss nach hinten verschoben werden, weil die Protagonisten Beck und Steinmeier schlichtweg nicht erscheinen.

Die möchten sich nämlich erst einmal in einem Privathaus mit der Parteispitze treffen, die daraufhin die Klausur-Tagung verlassen muss. Ein Sprecher des Seeheimer-Kreises hat die Nominierung Steinmeiers derweil fröhlich bestätigt.

Da wollte die SPD den politischen Gegener wohl mit einer Überaschungsaktion überrumpeln. Im Ergebnis haben wir aber die belustigende Situation, dass CDU/CSU längst auf die Kanzlerkandidatur Steinmeiers reagiert haben. Noch Stunden bevor die SPD sich zu einer Pressekonferenz herablassen wird. Völliger Kontrollverlust bei der SPD also. Prima...

Da sehnt man sich gleich nach einem transparenten, innerparteilichen Verfahren zur Kandidatennominierung. Jetzt sieht es wieder derart nach Elitenklüngelei aus, dass die halbe SPD mit dem Kandidaten eigentlich nicht glücklich werden kann. Der Verdacht liegt nahe, dass man weniger den politischen Gegner als die eigene, zerissene Partei mit dem Coup überrumpeln wollte.

Michael am 7.09.08, 12:43 Kommentare (4) | Trackbacks (0)

Kurzmeldungen

"Freiheitliche" Doppelmoral

Premiere in den österreichischen Printmedien: Haiders Doppelleben wird im Standard thematisiert und der Umgang damit als homophob entlarvt. Erhellend! - Die taz legt nach...

24.10.08 16:56

Linke vor SPD

Forsa übertreibt bei der Linken wie immer ein wenig. Aber dennoch.

3.09.08 18:40

Große Koalition gescheitert

Die Hängepartie in Wien ist vorerst vorbei. Die ÖVP kündigt die Regierung mit der SPÖ. Die geschwächte SPÖ war zuletzt in internen Führungs- und Richtungsstreitereien verfangen.

7.07.08 12:39

Bei Tibet büßt SPD Menschenrechtsbonus ein

Der Besuch des Dalai Lamas vergrößert die Zweifel an der Menschenrechtspolitik der SPD. Sie droht ein großes (außen)politisches Pfund zu verlieren - ausgerechnet an die CDU.

15.05.08 23:59

Medienmeute mit Ironieproblem

Stars foppen Paparazzi mit geschauspieltern Skandalen - und die Presse fällt darauf herein. Die Versteckte Kamera wird umgedreht.

12.03.08 9:03

Etwas weniger Belgien?

Als Spätfolge des Versailler Vertrages droht Belgien einige Quadratkilometer Land an Deutschland zu verlieren...

10.01.08 10:13

Lakota Sezession

Die Lakota-Sioux haben alle Verträge mit den USA gelöst und sich für unabhängig erklärt. Klingt nach interessanten Zeiten in den USA, wenn sie's ernst meinen.

21.12.07 16:32

Der Count-Down läuft

Jungle World kritisch zum venezolanischen Verfassungsreferendum am 2. Dezember. Über "Verräter", "Staatspolizei" und "Staatsstreich gegen die Verfassung"...

29.11.07 13:51

Joachim Bublath

...ist mein Held.

31.10.07 14:55

"Diese Reform wird mit den letzten Resten der liberal-demokratischen Republik Schluss machen."

Der venezolanische Ex-Guerrillero und Ex-Minister Teodoro Petkoff im Interview mit dem Standard über Chávez, die geplante Verfassungsreform und die Opposition.

25.10.07 17:53